Feuer und Umwelt Mit Holz heizen sie richtig

Wahres Wohlfühlklima ist nachhaltig

Jede Pflanze bindet während des Wachstums CO2 (Kohlendioxid) und wandelt es in Sauerstoff um. Genau diese Menge an gebundenem CO2 wird bei der Holzverbrennung freigesetzt, weshalb das Heizen mit Holz bei optimaler Verbrennung grundsätzlich als CO2-neutral bezeichnet werden kann. Im Wald verrottendes Holz setzt ebenfalls das gebundene CO2 frei, ohne jedoch zur Wärmegewinnung genutzt zu werden.

Um eine optimale Verbrennung zu erreichen, ist neben den technischen Voraussetzungen des Ofens unbedingt geeignetes und trockenes Kaminholz mit einer Restfeuchte von unter 18% zu verwenden.Der Heizwert von einem Raummeter luftgetrockneter Buche entspricht etwa dem Heizwert von 200 Litern Heizöl oder dem von etwa 7– 8 Zentnern Briketts. Um eine optimale Umweltverträglichkeit und geringste Immissionen zu erreichen, sind alle Modelle, die Wärme&Design anbietet, mit der neuesten Brenntechnik ausgestattet und DIN-zertifiziert.

Die neue Bundesimissionsschutzverordnung – kurz BimSchV – die nach einem Stufenmodell neue Grenzwerte für kleine und mittlere Feuerungsanlagen festlegt, ist vom Bundeskabinett verabschiedet worden und in Kraft getreten. Diese Novellierung ist ein wichtiger und notwendiger Beitrag zum aktiven Umweltschutz. Bei Wärme&Design erhältliche Öfen unterschreiten durch modernste Verbrennungstechnik schon jetzt die geplanten Grenzwerte deutlich und genießen somit Bestandsschutz. Diesen Geräten droht weder Stillegung noch Filterzwang oder Austausch. In der unten stehenden Tabelle sind die Durchschnittswerte von attika-Feuerstellen dargestellt.

 

Natürlich entsteht beim Heizen mit Holz Staub, auch Feinstaub. Entscheidend aber ist, in welchen Mengen! Bei DROOFF-Kaminöfen beispielsweise wurden diese unvermeidbaren Feinstaubemissionen auf einen Wert von deutlich unter 40 mg/Nm3 reduziert. Betreiber dieser Kaminöfen können also mit gutem Gewissen weiterhin die gemütliche Wärme genießen und Heizkosten sparen.

Bei sehr alten Öfen für feste Brennstoffe (z.B. Kohleöfen) weiß man oft nicht, wieviel Staub emittiert wird. Staubmessungen waren früher nicht üblich bzw. nicht möglich. Wahrscheinlich aber tragen diese sehr alten Öfen zu mehr als 70% zu den Gesamtemissionen aller Öfen bei. Deshalb gilt folgende Übergangsregelung für alte Öfen: Kaminöfen, die vor dem Inkrafttreten dieser Verordnung (21 Feb. 2010) errichtet und in Betrieb genommen wurden, dürfen nur weiter betrieben werden, wenn nachfolgende Grenzwerte nicht überschritten werden: - Staub: 150 mg/Nm³ - CO: 4.000 mg/Nm³

Der Nachweis über die Einhaltung der Grenzwerte kann wie folgt geführt werden: 1. durch Vorlage einer Prüfstandsmessbescheinigung des Herstellers 2. durch eine Messung durch einen Schornsteinfeger Kann ein Nachweis über die Einhaltung der Grenzwerte bis einschl. Dez. 2013 nicht geführt werden, sind bestehende Kaminöfen in Abhängigkeit des Datum auf dem Typenschildmit einer Einrichtung zur Reduzierung der Staubemissionnen (Feinstaubfilter) nach dem Stand der Technik nachzurüsten oder außer Betrieb zu nehmen.

Nach den in der 1. BImSchV gesetzten Handlungszeitpunkten, gestaffelt nach dem Jahr der Typenprüfung, sind also zunächst nur Öfen von Folgemaßnahmen betroffen, die älter als 35 Jahre sind!